Hahnemann "Die chronischen Krankheiten”, Band II, S. 281
(...)
In der Hausmittel Praxis ward der Borax schon seit langer Zeit in Auflösung
gegen Mund-Schwämmchen der Kinder und zur Beförderung der Wehen
bei Kreisenden empirisch angewendet.
(...)
"Dieses ... krystallinische Salz ward aus Ostinidien, besonders aus
Seen in Thibet in unreiner Gestalt von den Venetianern ... nachgehends
von den Holländern auf eine geheim gehaltene Art raffinirt, in den
Handel gebracht ... in den neueren Zeiten aber mehr ... durch den Zusatz
von Natron bereitet, aus einer Art roher Borax-Säure aus warmen Quellen
und Seen Toskana’s in der Gegend von Sasso gezogen. Der Borax enthält
im Hundert 22 Theile Borax-Säure, 32 Theile Natron und 46 Theile Wasser,
und ist folglich nicht völlig mit seiner Säure ... gesättigt,
die in glänzenden Schuppen erscheint ...”