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Smith: Med. Adv.,V.31,p. 13
Mezger (1953): ebd V.I, p.350.
SUBSTANZ
Der Mineralische Flußspat kommt bevorzugt in (ehemaligen) Flußbetten
vor.
Das blaßgläserne durchsichtige, gelegentlich gelb oder bräunlich
schimmernde kristalline Mineral hat den Härtegrad 4. Großtechnisch
wird er als Flußmittel in der Metallurgie verwendet und als Ausgangsprodukt
für die Herstellung von Flußsäure (stärkste mineralische
Säure, ätzt Glas) und anderen Fluorverbindungen.
TOXIKOLOGIE und MEDIZIN
In China wird Flußspat als Beruhigungsnmittel bei nervösen und
ängstlichen Menschen eingesetzt (Scholten, Minerale). In der westlichen
Welt hatte es bislang keine toxikologische Bedeutung oder medizinische
Tradition.
Calcarea fluorata ist in der Reihe der Schüsslerschen Salze das
Knochen- und Gewebemittel mit seiner besonderen Beziehung zu Knochen, Bindegewebe,
Zähnen, sowie zur Schilddrüse.
Biologisch ersetzt Fluor im Bindegewebe Phosphat und vermindert als
CaFl die Elastizität bei zunehmender Härte des Gewebes (Knochen,
Zähne).
Homöopathische Thesen und ausgewählte Rubriken
Hauptwirkungsrichtung ist die Bildung steinharter Geschwulste an Knochen,
Drüsen, speziell auch nach Verletzungen oder Operationen. Eiterungen
und Verhärtungen. Knochenhautentzündungen. Kariöse Zähne,
mangelnder Schmelz.
Angst vor Verarmung, Verlust materieller Sicherheit. Depressive Gedanken
um die eigene (materielle) Zukunft und den sozialen Status (Sholten).
In Calcium fluoricum verbinden sich thematisch Verlangen nach struktureller
Sicherheit (Calcium) und Destruktion eigentlich stabiler Strukturen (Fluor).
Extremitäten; KARIES der Knochen
Gemüt; FURCHT; Armut, vor
Gemüt; GEIZ
Gemüt; SCHWERMUT, Depression, Traurigkeit
Gemüt; TRÄUME; erfolglose Anstrengungen; verschiedene Dinge
zu tun
Gemüt; WAHNIDEEN; Not; geraten, glaubt, er wird in
Kopf; EXOSTOSEN
Zähne; KARIES, hohle Zähne, Zahnfäule; vorzeitig bei
Kindern
Zähne; ZAHNSCHMELZ mangelhaft
Äußerer Hals; VERHÄRTUNG der Drüsen