Prüfung: Friedlander: Jl Compl. du Dict. des scienc. Medikamente. Fevrier, 1824, p.340
Croton tiglium (Fam. nat. Euphorbiaceae) ist in Ostindien beheimatet.
Zur Herstellung der Tinktur werden die reifen Samen (Purgierkörner
genannt) verwendet.
Während in der allgemeinen Medizin ein aus
dem Samen gewonnenes Öl als drastisches Hautreizmittel und Abführmittel
verwendet wird, gewinnt man in der Homöopathie die Croton-Tinktur
durch Mazeration der geschroteten Samen. Der für die Wirkung verantwortliche
Bestandteil ist das Crotonöl, das Crotonharz enthält .
Mezger: Gesichtete Homöopathische Arzneimittellehre, Haug, Ulm 1961