(Man drückt ein Loth mit etlichen Tropfen Wasser befeuchteten,
gereinigten Weinstein in Form einer kleinen Kugel zusammen, die man in
ein Stückchen Papier wickelt und trocknen lässt, dann aber über
und zwischen glühenden Kohlen eines Rostes (oder Zug-Ofens) allmälig
bis zum Glühen bringt, sie nun heraus nimmt, in eine Untertasse von
Porcellan legt, und, mit Leinwand bedeckt, im Keller die Feuchtigkeit der
Luft anziehen lässt, wovon das Laugensalz zum Theil zerfliesst, und
wenn es ein paar Wochen das stehen kann, auch die letzte Spur Kalkerde
absetzt.
(...)
Hahnemann CK IV/1
Informationen zur Systematik und Arzneimittelprüfungen