Hahnemann, RAL IV 176Das schnell getrocknete und gepülverte Sträuchelchen das Ledumpalustre mit zwanzig Theilen, an Gewicht, Weingeist zur Tinctur ausgezogen.
Aus diesen Symptomen wird man, ob sie gleich noch lange nicht alle durchPrüfung an Gesunden ausgeforscht werden konnten, dennoch gnüglichersehen, daß diese sehr kräftige Arznei größtentheilsnur für langwierige Uebel, bei welchen vorzüglich Kälteund Mangel an thierischer Wärme vorwaltet, passend ist, zumal da ihreWirkungsdauer bei großen Gaben sich bis auf vier Wochen erstreckt.
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Man kann aus diesen Symptomen, verglichen mit den ähnlichen undgleichen Nachtheilen vieler stark berauschender Biere, schließen,daß sie mit Porst schädlicher und verbrecherischer Weise angemachtsind, worauf die Policeibehörden billig mehr achten sollten.
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aus http://www.apo-online.de/natap/le-palus.htm: (nicht mehr online)
Sumpfporst - Ledumpalustre
Familie der Heidekrautgewächse- Ericaceae
Der immergrüne Porst, ein stark duftender, bis 1,5 m hoher Strauch,wächst in Hochmooren und moorigen Wäldern im Norden von Europa,Asien und Amerika. Er wird auch "Wilder Rosmarin" oder "Mottenkraut" (vertreibtMotten) genannt. Seinem Standort verdankt er auch den aus dem lateinischen"palus" = Sumpf abgeleiteten Beinamen.
Verwendeter Pflanzenteil
Sumpfporstkraut - Herba Ledi palustris.
Inhaltsstoffe
Bis 2,5 Prozent ätherisches Ölmit Ledol, Myrcen, Palustrol; bis 17 Prozent Catechingerbstoffe; Quercetin;Hyperosid; ein Flavonol; Arbutin; Alkaloide; Aromastoffe u.a.
Eigenschaften
Innerlich: Schleimhautreizend; auswurffördernd;löst Erbrechen aus; entwässernd und schweißtreibend. Äußerlich:Entzündungshemmend.
Anwendungsgebiete
Innerlich: Bronchitis, Keuchhusten; Auslösenvon Erbrechen. Äußerlich: Wundbehandlung, Hautleiden, Rheuma.
Nebenwirkungen
Sind bisher keine bekannt.
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