Nerium Oleander, der gemeine Oleander oder Rosenlorbeer (Fam. nat. Apocynaceae)
Hahnemanns Reine Arzneimittellehre Band I, S. 326
"... der grünen, frischen Blätter, zur Zeit der anfangenden Blüthe
gepflückt, ...
klein geschnitten, erst mit so viel Weingeist im Mörser befeuchtet
wird, als zur
Erlangung eines dicken, aber fein gestampften Breies hinreicht,
... zuletzt aber
durch ein leinenes Tuch der Saft ausgeprefst wird, den man einige Tage
hin-
stellt zur Absetzung seines Eiweiß- und Faserstoffs, worauf man
dann den
hellen, dunkelgrünen Saft zum Gebrauche oben abgießt, ..."
Homöopathisches Arzneibuch, 1. Ausgabe 1978, S. 686