O. LEESER, Lehrb. d. Homöop . Bd. I, Pflanzliche Arzneistoffe.
BURT: Monograph on Ustilago Maydis (5 Prüfer).
HOYNE: Transact. Amer. Inst. Homoeop. 1872 (7 Prüfer, 6 weiterezeigten keine Symptome, verwendet wurde eine einzelne Gabe von einem GrainD 2). ALLEN: Encyclopedia, Bd. X. Die Prüfung muß als fragmentarischbezeichnet werden.
Verwendet wird das Pulver, welches aus den Sporen besteht.
"Dieser Pilz befällt die Maispflanzen. Er vernichtet die Blütenknollenund erzeugt aus Blättern und Stengeln Knollen und Blasen, die biszu kindskopfgroß werden können und nach voller Entwicklung mitSporen -wie mit schwarzem Pulver- gefüllt sind. ...
Aus den Sporen dieses Pilzes stellte man...einen Fluidextrakt her,von dem 0,5 gr und mehr blutstillend und Wehen anregend wirkt. Der Genußdes trockenen Pilzpulvers (Sporen) kann zu Abroten führen.
...Die nordamerikanischen Negerinnen (sic!) gebrauchen den Maisbrandals Abtreibungsmittel, gleiches berichtet Madaus aus dem frühen Serbien.
Auch Tiere abortieren häufig, wenn sie Maisbrand fressen. ...
Andere Ustilagowirkungen bei Tieren waren Ausfall der Haare und Zähne.Maulesel verloren die Hufe. Hühner legten Eier ohne Schalen..."
W.Chr.Simonis.: Die niederen Heilpflanzen, Verlag freies Geistesleben,1981 Stuttgart
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