Alumina

Alumina · Alum.

Aluminiumoxid

Mezger:  Gesichtete Homöopathische Arzneimittellehre,  Haug, Ulm 1961

Alumina oder Aluminiumoxyd besitzt die chemische Formel Al203 und wird auch als (gebrannte) Tonerde bezeichnet. Das Arzneibild von Alumina gründet sich auf Arzneiprüfungen von HAHNEMANN und von Dr. HARTLAUB und Dr. TRINKS; es findet sich in der 2. Auflage der „Chronischen Krankheiten“.

vgl. andere Aluminiumverbindungen 
Alum-sil. (weiße Tonerde, Andalusit, Kaolin) 
Aluminium (metallisch) 
Alumen oder Alaun (Aluminium-Kalium-Sulfat AIK(SO4)2 
  
 

aus Rutherford, Lexikon der Elemente

http://www.uniterra.de/rutherford/ele013.htm

In Alaun, das bereits seit dem Altertum bekannt war, entdeckte 1754 der deutsche Chemiker Marggraf eine neue Erde, die er Alaunerde nannte. Wie wir heute wissen, handelt es sich bei dieser Erde um Aluminiumoxid (Al2O3). Marggraf gelang auch die Gewinnung von Tonerde aus bestimmten Schiefern. 1808 versuchte Humphry Davy seine Erfahrung, die er bei der elektrochemischen Abtrennung von Alkalimetallen wie Natrium und Kalium gewonnen hatte, auf die Tonerde zu übertragen. Die Isolierung des neuen Elements sollte ihm jedoch nicht gelingen. Diese gelang erst dem Dänen Christian Oersted 1825, der Aluminiumchlorid mit Kaliumamalgam umsetzte. Hierbei erhielt er Aluminium in noch stark verunreinigter Form. Zwei Jahre später verbesserte Friedrich Wöhler die Darstellung von Aluminium ganz wesentlich. Doch erst 1854 konnten Bunsen und Deville unabhängig voneinander das Metall mit hohem Reinheitsgrad mittels Elektrolyse darstellen. 1886 stellten der Amerikaner Charles M. Hall und der Franzose Paul-Louis Toussaint Héroult ein Verfahren zur billigen Aluminiumherstellung vor, das den Weg für den großtechnischen Einsatz des Leichtmetalls ebnen sollte.

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