Digitalis purpurea

Digitalis purpurea · Dig.

Digitalis purpurea, Purpur-Fingerhut, Foxglove, Folksglove

Familie der Scrophulariaceae in der Homöopathie:

brahmi, chamae., chelo., dig., digin., digox., euphr., grat., lept., lina.,mimul., mimul-l., nycte., pedi-can., scroph-n., verb., verb-n., vero-a.,vero-b., vero-o.
Die Scrophulariaceae sind botanisch den Solanaceen ähnlich.

Wirksam sind aber nicht Alkaloide, sondern Glykoside:
Damit sind sie nicht nicht als Neurogift tauglich, im Gegensatz zu den Solanaceen.
Digitalisglucoside lassen sich auch aus anderen Pflanzengattungen gewinnen.

Zur Pflanze

Insekten, auch Bienen schützen sich gerne in der Blüte vor Regen und Kälte, aber kein Tier würde wegen der Giftigkeit auf die Idee kommen, an der Pflanze zu knabbern.

Der englische Name Fuchshandschuh bedeutete zunächst „folksglove“ oder Handschuh des „Guten Volkes“, gemeint waren die Elfen, deren bevorzugte Aufenthaltsorte dort vermutet wurden, wo auch der Fingerhut am liebsten wächst. Es existiert aber auch eine nordische Legende, nach der das „Schlechte Volk“, also böse Elfen, dem Fuchs den Handschuh überlassen hätten, damit er ihn sich über die Zehen streife, um den eigenen Schritt auf seinen Raubzügen zu dämpfen.

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Digitalis-purpurea-BG-3

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