Fucus vesiculosus

Fucus vesiculosus · Fuc.

Blasentang

Originalquelle: Allen Enc.
bislang wohl keine homöopathische Prüfung.

Fucus vesiculosus, der Blasentang (Fam. nat.Phaeophyceae), wird an den Ufern der Nordsee und des Atlantischen Ozeans gefunden, wo die von der Strömung abgerissene Pflanze angeschwemmt wird. Die Tinktur wird von der getrockneten Pflanze hergestellt.

Mezger: Gesichtete Homööpathische Arzneimittellehre, Haug, Ulm 1961

Fucus vesiculosus ist die Alge, die sich am meisten und ausdauerndsten durchgesetzt und bis heute erhalten hat. Sie ist eine der allgemeinsten Meeresalgen und kommt in allen europäischen Meeren und an ihren Küstengebieten vor.


Fucus war schon bei den Römern der Name für die Meeresbraunalgen. Es gibt auch Erscheinungsformen der Blasentange, die einen welligen, bzw. angedeutet gekerbten Rand haben und dadurch Eichenblättern ähneln. Diese Formen haben der Alge den Namen „See-“ oder „Meer-Eiche“ eingetragen. Unter diesem oder dem lateinischen Namen – Quercus marina – findet sich Fucus vesiculosus zuweilen in der Literatur des XVII. Jahrhunderts aufgeführt. Damals war er auch offizinell. Als verkohlte Pflanze hieß er „Aethiopsvegetabilis“.

W. Chr. Simonis.: Die niederen Heilpflanzen, Verlag freies Geistesleben, 1981 Stuttgart

Anm.:

Im Bereich der Phytotherapie wird der Blasentang wegen seines hohen Jodgehaltes – bedenklicherweise – oft als Schlankheitsmittel eingesetzt.

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Fucus-vesiculosus-II

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