Natrium muriaticum H.

Natrium muriaticum H. · Nat-m.

Natrium chloratum
Kochsalz

Ihr seid das Salz der Erde.
Wenn aber das Salz seine Schärfe verliert,
womit soll es salzig gemacht werden?
Matthäus 5, 13

die Salzsäule
das Kristallgitter
Symbolik und Alchemie

„Natrum muriaticum, Natrium chloratum, Sal culinare, Kochsalz“

„Ein Quentchen gewöhnliches Küchensalz wird, um es von den Neben-Salzen zu 
befreien, in drei Quentchen siedendem, destillirtem Wasser aufgelöst, durch Druckpapier geseihet, und in einer Wärme von 40° R. dem Krystallisiren durch Abdünstung überlassen.“

Hahnemann „Die chronischen Krankheiten“, Band IV, S. 34

Die Salzsäule

Untergang von Sodom und Gomorra. Lots Errettung

19,1  Die zwei Engel kamen nach Sodom am Abend; Lot aber saß zu Sodom unter dem Tor. Und als er sie sah, stand er auf, ging ihnen entgegen und neigte sich bis zur Erde 19,2 und sprach: Siehe, liebe Herren, kehrt doch ein im Hause eures Knechts und bleibt über Nacht; laßt eure Füße waschen und brecht frühmorgens auf und zieht eure Straße. Aber sie sprachen: Nein, wir wollen über Nacht im Freien bleiben. 19,3 Da nötigte er sie sehr, und sie kehrten zu ihm ein und kamen in sein Haus. Und er machte ihnen ein Mahl und backte ungesäuerte Kuchen, und sie aßen.

19,4 Aber ehe sie sich legten, kamen die Männer der Stadt Sodom und umgaben das Haus, jung und alt, das ganze Volk aus allen Enden, 19,5 und riefen Lot und sprachen zu ihm: Wo sind die Männer, die zu dir gekommen sind diese Nacht? Führe sie heraus zu uns, daß wir uns über sie her machen. 19,6 Lot ging heraus zu ihnen vor die Tür und schloß die Tür hinter sich zu 19,7 und sprach: Ach, liebe Brüder, tut nicht so übel! 19,8 Siehe, ich habe zwei Töchter, die wissen noch von keinem Manne; die will ich herausgeben unter euch, und tut mit ihnen, was euch gefällt; aber diesen Männern tut nichts, denn darum sind sie unter den Schatten meines Dachs gekommen. 19,9 Sie aber sprachen: Weg mit dir! Und sprachen auch: Du bist der einzige Fremdling hier und willst regieren? Wohlan, wir wollen dich noch übler plagen als jene. Und sie drangen hart ein auf den Mann Lot. Doch als sie hinzuliefen und die Tür aufbrechen wollten, 19,10 griffen die Männer hinaus und zogen Lot herein zu sich ins Haus und schlossen die Tür zu. 19,11 Und  sie schlugen die Leute vor der Tür des Hauses, klein und groß, mit Blindheit, so daß sie es aufgaben, die Tür zu finden.

19,12 Und die Männer sprachen zu Lot: Hast du hier noch einen Schwiegersohn und Söhne und Töchter und wer dir sonst angehört in der Stadt, den führe weg von dieser Stätte. 19,13 Denn wir werden diese Stätte verderben, weil  das Geschrei über sie groß ist vor dem HERRN; der hat uns gesandt, sie zu verderben. 19,14 Da ging Lot hinaus und redete mit den Männern, die seine Töchter heiraten sollten: Macht euch auf und geht aus diesem Ort, denn der HERR wird diese Stadt verderben. Aber es war ihnen lächerlich.

19,15 Als nun die Morgenröte aufging, drängten die Engel Lot zur Eile und sprachen: Mach dich auf, nimm deine Frau und deine beiden Töchter, die hier sind, damit du nicht auch umkommst in der Missetat dieser Stadt. 19,16 Als er aber zögerte, ergriffen die Männer ihn und seine Frau und seine beiden Töchter bei der Hand, weil der HERR ihn verschonen wollte, und führten ihn hinaus und ließen ihn erst draußen vor der Stadt wieder los.

19,17 Und als sie ihn hinausgebracht hatten, sprach der eine: Rette dein Leben und sieh nicht hinter dich, bleib auch nicht stehen in dieser ganzen Gegend. aAuf das Gebirge rette dich, damit du nicht umkommst! 19,18 Aber Lot sprach zu ihnen: Ach nein, Herr! 19,19 Siehe, dein Knecht hat Gnade gefunden vor deinen Augen, und du hast deine Barmherzigkeit groß gemacht, die du an mir getan hast, als du mich am Leben erhieltest. Ich kann mich nicht auf das Gebirge retten; es könnte mich sonst das Unheil ereilen, so daß ich stürbe. 19,20 Siehe, da ist eine Stadt nahe, in die ich fliehen kann, und sie ist klein; dahin will ich mich retten – ist sie doch klein -, damit ich am Leben bleibe. 19,21 Da sprach er zu ihm: Siehe, ich habe auch darin dich angesehen, daß ich die Stadt nicht zerstöre, von der du geredet hast.

19,22 Eile und rette dich dahin; denn ich kann nichts tun, bis du hineinkommst. Daher ist diese Stadt Zoar genannt. 


19,23 Und die Sonne war aufgegangen auf Erden, als Lot nach Zoar kam.

19,24 Da ließ der HERR Schwefel und Feuer regnen vom Himmel herab auf Sodom und Gomorra  19,25 und vernichtete die Städte und die ganze Gegend und alle Einwohner der Städte und was auf dem Lande gewachsen war. 19,26 Und Lots Weib sah hinter sich und ward zur Salzsäule.

1. Buch Mose 19. Kapitel

17,31 Wer an jenem Tage auf dem Dach ist und seine Sachen im Haus hat, der steige nicht hinunter, um sie zu holen.
Und ebenso, wer auf dem Feld ist, der wende sich nicht um nach dem, was hinter ihm ist. 17,32 Denkt an Lots Frau!

Lukas Ev. Kapitel 17

Kristallgitter:

http://ruby.chemie.uni-freiburg.de/Vorlesung/Strukturtypen/ab_natriumchlorid.html

Die Natrium- und die Chloridionen sind auf den Achsen der kubischen Elementarzelle alternierend angeordnet. Die Elementarzelle kann alternativ aus 8 primitiven Teilwürfeln zusammengesetzt werden, deren Ecken alternierend von Natrium- und Chloridionen besetzt sind. Jedes Natriumion ist von sechs Chloridionen in Form eines Oktaeders umgeben (und umgekehrt) (CN=6:6).

Alternative Beschreibung

Die Natriumionen besetzen alle Oktaederlücken in einer kubisch-dichtesten (kubisch-flächenzentrierten) Packung von Chloridionen (und umgekehrt).

Alchemie und Symbolik
SAL COMUNE.

Ein Balsam bin ich wunderbar /
Was im Adler wird gefunden klar /
Das steckt in mir auch gantz und gleich /
Sonst mach ich kein Metallen reich /
Dann daß ich sie allein zerbrich /
Purgir und säubert ihr Geschlecht /
Zieh auch auß ihr Farb und Tinctur /
So ich süß bin und gar nicht saur /
Der Weingeist macht mir angst und weh /
Das zeugt Aurum potabile.

Aus Basilius Valentinus
Chymische Schriften,
Hamburg Anno MDCLXXVII.
Von der grossen Heimlichkeit der Welt und ihrer Artzney

…Leben, Unsterblichkeit, Unzerstörbarkeit, Beständigkeit, Treue, Freundschaft, Weisheit und Erkenntnis; die Seele…

„Überall dort, wo Metall ist, da sind Schwefel, Quecksilber und Salz; die drei sind Geist, Seele und Leib, die Natur des Metalls und des Menschen. Salz ist statisch und daher das natürliche Element in der Dreizahl der Stoffe; Salz ist nicht nur der physikalische, sondern auch der „astrale“ Körper. Schwefel erzeugt Verbrennung. Quecksilber Verdampfung, Salz … dient dazu den flüchtigen Geist >zu fixieren<" (Valentinus). Es verkörpert das Prinzip des Nicht-Entflammbaren und der Festigkeit und, im mystischen Sinne, den Körper des Menschen.aus: J.C.Cooper: Illustriertes Lexikon der traditionellen Symbole, Drei Lilien Verlag, Leipzig

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