Neon

Neon · Neon

Neon-Gas

Prüfung:

Jeremy Sherr und Dynamis School
Prüfung durchgeführt 1993 in England und Kalifornien

Die homöopathische Arzneimittelprüfung von Neon: Verlag K.J. Müller, Zweibrücken 1999

Rutherford: Lexikon der Elemente

http://www.uniterra.de/rutherford/ele010.htm

Namensbedeutung

neos (grch.): neu (engl.: neon)

Allgemein

Neon wurde im Jahre 1898 von Ramsay und Travers entdeckt. Erst wenige Jahre zuvor waren Argon und Helium von Ramsey entdeckt worden. Er vermutete bei der Entdeckung dieser beiden Elemente, daß es noch weitere mit ähnlichen Eigenschaften geben müsse. Krypton und Xenon wurden im selben Jahr wie Neon erstmals nachgewiesen. Neon ist ein Element der zweiten Periode und der VIII. Hauptgruppe mit der Ordnungszahl 10. Es gehört zusammen mit Helium, Argon, Krypton, Xenon und Radon zu den Edelgasen. An der Zusammensetzung des uns bekannten Weltalls ist es zu 0,02% beteiligt. Auf der Erde ist Neon nur ein Spurengas. Die Atmosphäre der Erde wird zu ungefähr einen Prozent von Edelgasen gebildet. Nach Argon ist es das zweitwichtigste atmosphärische Edelgas. Sein Anteil liegt allerdings sehr deutlich hinter dem von Argon. Kleine Spuren sind auch in vulkanischem Gestein eingeschlossen und in geringem Umfang ist es im Wasser der Weltmeere vorhanden. Seine mittlere Konzentration im Meerwasser liegt bei 120 ppt.

Eigenschaften

Neon ist unter Normalbedingungen ein farbloses, geruchloses und geschmackloses Gas. Erst bei -246°C wird es flüssig. Es hat somit nach Helium und Wasserstoff den niedrigsten Siedepunkt aller Elemente. Bei -248,7°C wird es fest. Die Eigenschaften von Neon werden wie die aller Edelgase durch die abgeschlossene Valenzelektronenschale bestimmt. Diese Edelgasschale ist sehr stabil. Dies wird durch die ungewöhnlich hohen Ionisierungsenergien deutlich. Alle Edelgase zeigen die jeweils höchste Ionisierungsenergie ihrer Periode, wobei die Werte innerhalb der Gruppe mit steigender Atommasse stetig abnehmen (von Helium mit 24,6 eV zu Radon mit 10,7 eV). Die Ionisierungsenergie von Neon liegt bei 21,6 eV. Alle Edelgase sind äußerst reaktionsträge. Sie werden deshalb auch als inerte Gase bezeichnet. Von Neon sind keine stabilen Verbindungen bekannt. Für spektrometrische Untersuchungen wurden allerdings mehrere Ionen erzeugt: Ne2+, (NeAr)+, (NeH)+, (NeHe)+; auch ein instabiles Neonhydrat ist bekannt. In Vakuumentladungsröhren leuchtet das Gas orangerot. Neon ist wie alle anderen Elemente seiner Gruppe nicht essentiell für Organismen.

Isotope

Neon ist eine Mischung aus drei stabilen Isotopen: Neon 20 (90,51%), Neon 21 (0,27%) und Neon 22 (9,22%). Daneben sind noch sechs instabile Isotope bekannt, deren Halbwertszeit zwischen 3,4 Minuten und 109 Millisekunden liegen.

Verwendung

Das Edelgas wird ausschließlich aus verflüssigter Luft durch fraktionierte Kondensation bzw. Destillation gewonnen. Die weltweite Jahresproduktion wird mit ungefähr einer Tonne angegeben und die atmosphärischen Reserven auf 65 Mrd. t geschätzt. Neon wird neben Helium und Argon als Füllgas für Leuchtstoffröhren und Glimmlampen eingesetzt. Gemische aus Neon und Helium werden für Gas-Laser verwendet. In der Kältetechnik findet es in Spezialkühlgeräten Anwendung, da seine Kühlkapazität deutlich über der von Helium liegt und es gleichzeitig billiger ist.

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