Phosphorus

Phosphorus · Phos.

Phosphorus, gelber oder weißer Phosphor

Hahnemann „Die chronischen Krankheiten”, Band V, S. 1

„Das merkwürdige, so schnell durch Selbst-Verbrennung zersetzliche Produkt der Chemie aus Knochen- (Phosphor-) Säure und Holzkohle durch Destillation bereitet

(…)

Phosphor auf diese Weise gehörig potenzirt ist eine der unentbehrlichsten homöopathischen und vorzüglich antipsorischen Arzneien.

Doch wird sie in Fällen chronischer (unvenerischer) Krankheiten, wo sich der Mangel an Geschlechts-Triebe und Schwäche der Zeugungs-Theile kenntlich macht, oder die weibliche Periode allzu spät zurückkehrt, selten angemessen gefunden werden und eben so wenig überhaupt bei allzu großer Schwäche und Armuth an Lebens-Kräften. Sollte sie in letzerm Falle doch übrigens homöopathisch passen, so muss bei ihrer Anwendung, um die Kräfte möglichst aufrecht zu erhalten, die Einflössung der Lebenskraft von einem gesunden (Mesmersism) mit zu Hülfe genommen werden, indem von Zeit zu Zeit eine gutmeinende, kräftige, gesunde Person mit ihren Händen die Hände des schwachen Kranken, mit auf ihn gerichtetem, mitleidigem und möglichst wohlwollendem Gemüthe, ein Paar Minuten lang hält, oder sie auf den geschwächtesten, leidendsten Theil seines Körpers auflegt unter Entfernung alles, die Aufmerksamkeit des Kräftemittheilers und des Kranken störenden Geräusches umher oder des Zudrängens Andrer,

Bei langwierig weichem oder dünnem Stuhlgange ist diese Arznei am passendsten.

(…)“

Labor Gudjons:

Der gelbe Phosphor entstammt einem Apothekervorrat und wurde wie von Hahnemann angegeben verarbeitet.

Rutherford: Lexikon der Elemente:

http://www.uniterra.de/rutherford/ele015.htm

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