Herstellung in der Gudjons Homöopathie Manufaktur

Die Herstellung unserer Arzneien

Hahnemann schrieb fest, dass der Therapeut sein Arzneimittel selbst herstellen solle, da er die „Ächteste Arznei“ braucht. Dies ist unter den heutigen Rechtsvorschriften unmöglich. Deshalb sehen wir uns als Hersteller als verlängerter Arm des Therapeuten bzw. des Behandlers. Umso wichtiger scheint es uns zu sein, sehr exakt nach Hahnemanns Erkenntnissen zu arbeiten. Nun behaupten wir das nicht mehr nur, sondern zeigen täglich, was wir tun. Unsere Kunden können jederzeit an unserer Produktion vorbeigehen und sich davon überzeugen, dass wir von der Verreibung des Rohstoffs bis zur Abfüllung jeden Herstellungsschritt exakt nach den Vorgaben und per Hand durchführen. Einzig das Etikettieren erfolgt maschinell.

Herstellung in der Gudjons Homöopathie Manufaktur - Verreibung

Die Verreibung

Frei nach Hahnemanns Forderung „Machts nach, aber machts genau nach!“ verarbeiten wir in der Gudjons GmbH wie im Organon IV gefordert alle Ausgangssubstanzen per Verreibung. Das bedeutet, dass wir in den ersten 3 Potenzstufen bis zur C3 jeweils 1 Gran (ca. 65 mg) eines Ausgangstoffes bzw. der niedrigeren Potenz mit 100 Gran Lactose verreiben. Dies geschieht in mehreren Schritten. Eine Potenzstufe bedarf dabei jeweils eine Stunde Arbeitszeit. Wir stellen also in genau der kleinen Menge her, wie es im Organon überliefert ist.

Herstellung in der Gudjons Homöopathie Manufaktur - Potenzierung

Potenzierung

Nach der Verreibung geht es mit der Flüssigpotenzierung weiter. Wir stellen nur C- und Q-Potenzen her, da D-Potenzen von Hahnemann nicht verwendet wurden. Sowohl für die C- als auch für die Q-Potenzen ist jeweils die C3-Verreibung die Grundlage. In der C-Reihe wird nun pro Potenzschritt jeweils im Verhältnis 1:100 verdünnt und die Flüssigkeit mit 10 Schüttelschlägen potenziert. In der Q-Reihe wird zuerst auch 1:100 verdünnt, jedoch folgen auf die Verdünnung 100 Schüttelschläge pro Potenzschritt. Danach werden mohnsamengroße Globuli imprägniert, was eine weitere Verdünnung im Verhältnis von 1:500 zur Folge hat. Daraus ergibt sich insgesamt ein Verdünnungsverhältnis von 1:50.000 (d.h. Quinquaginta-Millesimal-Potenzen).

Herstellung in der Gudjons Homöopathie Manufaktur - Imprägnierung

Imprägnierung

Bei der Imprägnierung werden unarzneiliche Globuli (Saccharose-Kügelchen) mit der jeweiligen Dilution benetzt. Dies geschieht, indem man in ein mit Globuli gefülltes Fläschchen die flüssige Lösung hineintropft und die Globuli anschließend durch Drehen und Schütteln der Flasche bewegt. Dadurch verteilt sich die Flüssigkeit gleichmäßig. Dadurch, dass wir in sehr kleinen Mengen herstellen und dieser Vorgang per Hand vonstattengeht, sieht unser Mitarbeiter, ob alle Globuli benetzt sind und somit leicht aneinanderkleben oder ob noch etwas Flüssigkeit fehlt. Dann wird nochmals nachimprägniert. Somit können wir garantieren, dass auch alle Globuli imprägniert sind und ihre volle Wirkung entfalten können.

Herstellung in der Gudjons Homöopathie Manufaktur - Abfüllung

Abfüllung

Auch die Abfüllung läuft bei uns manuell ab. Unglaublich aber wahr … in der C-Potenz passen in unsere kleinen Fläschchen 400 Globuli der Größe 2. Damit haben Sie lange Zeit Ihr Arzneimittel zur Hand und das auch noch in einer Größe, die auch auf keiner Reise ins Gewicht fällt. Unsere Q-Potenzen werden als fertige Lösung ausgeliefert. Damit die Arznei nicht beim Transport weiter potenziert wird, befüllen wir die Flaschen so, dass diese randvoll und damit ohne Luftraum verschickt werden. Zur Einnahme und Verwendung schütten Sie als Anwender ca. 1/3 des Inhalts ab, da ansonsten erstens der Tropfverschluss nicht funktioniert und zweitens eine gewollte Weiterpotenzierung durch Sie unmöglich ist.